20.01.2018

knusprige Schokoladenkekse * Crispy triple chocolate cookies recipe

Beim Aufräumen der Schränke sind mir noch ein paar Schokoladenreste von Weihnachten und der Keksbackerei in die Hände gefallen. Das war eine gute Gelegenheit, um die Schokoladenkekse auszuprobieren, die ich auf Instagram gefunden habe.



Die Kekse lassen sich super in einer Küchenmaschine rühren. Ein geniales Rezept, wenn man Lust auf Kekse aber keine Lust auf manschige Hände und eine zugemehlte Küche hat.

Zudem schmecken sie einfach klasse. Herrlich knusprig, leicht malzig - was dem Zucker die heftige Süße nimmt - und natürlich wundervoll schokoladig. Verarbeitet habe ich Zartbitterschokolade, Vollmilch und weiße Schokolade.

Eigentlich soll man Choclate Chips - also Schokotropfen ( oder wie die doch gleich bei uns heißen ) nehmen. Bestimmt, weil die beim Backen so ungefähr ihre Form behalten. Ich mag aber die Schokoladensorte einfach nicht. Brrrrr. Deshalb verwende ich lieber Lindt-Reste, ein bischen Kuvertüre und kleingehackte Tafelschokolade.

Besonders toll kommt der Muscovado Zucker zur Geltung. Er ist etwas bitter, lakritzartig, würzig und schmeckt etwas nach Süßholz und Honig - und nussigem Karamell. Ich decke mich mit dem Zucker und Vanilleextrakt bei unseren Dänemarkurlauben im Supermarkt ein. Bei uns auf dem Land bekommt man beides einfach nicht ohne weiteres.

Die Maße orientieren sich an den amerikanischen Cups - es wird also alles in Volumenangaben berechnet. 1 Cup sind 240ml und entspricht einer großen Kaffeetasse. Hat man die richtige Tasse gefunden ist es wirklich simpel.






Crispy Triple Chocolate Cookies

Rezept

 

Zutaten 
2 Cups ( 480ml ) weißer Zucker
2 Cups ( 480ml ) Muscovado Zucker (Vollrohrzucker: gibt es zum Beispiel hier oder hier)*
2 Cups ( 480ml ) Butter
4 Eier
5 Cups Mehl
1 Teelöffel Vanilleextrakt
2 Teelöffel Backpulver
3 Cups Schokoladenstückchen oder Schokotropfen


Backofen auf 175°C vorheizen



Zubereitung

Beide Zuckerarten in eine Schüssel geben und gut vermengen
Die Butter zugeben und sehr sorgfältig ( oder lange ) vermischen. Ich habe einfach die Küchenmaschine angeworfen und habe sie sehr fleißig rühren lassen ...
Eier zugeben - rühren - rühren - rühren

Vanilleextrakt, Backpulver und Mehl zugeben. 5 Minuten rühren
kleingehackte Schokolade zugeben und nochmal 2 - 3 Minuten rühren

Backbleche mit Backpapier belegen

Ich habe zum Portionieren eine kleine Suppenkelle mit einem Fassungsvermögen von 50ml verwendet. Das hat sich für mich als deutlich zu groß herausgestellt. Die fertigen Kekse haben bei der Menge einen Durchmesser von 16cm. Für mich übertrieben groß.

Laut Anleitung hätte ein Eiskugelportionierer verwendet werden sollen - der hat - wie ich gerade herausgefunden habe - ein Volumen von 25ml bei einem Durchmesser von 4,5cm. Das wäre wohl genau richtig.

Der Teig reicht für 26 Kekse in einer Größe von ca 15 - 16cm oder für 52 Kekse von ca 8 - 10cm

Super finde ich die Idee, den Teig zu portionieren und einzufrieren. Bei mir steht nun ein Behälter mit sorgfältig Keksteigkugeln im Gefrierschrank, "hübsch" eingewickelt in Cellophanfolie






Wann immer wir mögen, können wir uns ein paar der Kugeln schnappen, 6 Stück auf ein Blech legen und bei 175°C backen.

Innerhalb von 15 - 25 Minuten haben wir in Zukunft ohne Vorbereitungszeit frische Schokokekse. Herrlich !






Was sonst noch so los ist ?
Die Herbstblumendecke ist fertig !


 
Nach unzähligen Stunden und 19,5m Borte häkeln ( 3 Reihen mit je 6,5m ) habe ich die letzte Masche abgemascht. Nun fehlen nur noch schöne Fotos, die ich Euch hoffentlich morgen zeigen kann.





In meinem Onlineshop bricht der Frühling an - was zur Folge hat, das die ganze Wohnung immer mal wieder zur Probedeko benutzt wird. Und das hat zur Folge, daß überall ein kleines bischen Chaos herrscht - oder nennt man das "meine Wohnung ist ein sehr kreatives Umfeld" ?





Die Hühner legen wie verrückt Eier. Offenbar gefällt ihnen das Wetter. Den Sturm haben wir ohne Schäden überstanden, und die Damen durften zum Ausgleich für den eingesperrten Tag ein bischen in den Garten.




Ich war auch ein bischen im Garten und habe meinen letzten Einkauf an Zwiebelpflanzen eingebuddelt. Der Boden ist nicht gefroren und zu Mitte der Woche werden bei uns +10°C  erwartet. Da kann man doch locker noch gärtnern.

Wir haben seit gestern abend 22 Eier verarbeitet. Spiegeleier, Schokocookies, Lauchkuchen mit Eiermilch, Frühstückseier und einen Buchweizenbisquit habe ich bisher daraus gemacht. Nachher kommt noch ein Zitronenrührkuchen. Momentan kommen jeden Tag 5 neue Eier dazu. Die Damen sind so fleißig !

Ich wünsche Euch einen gemütlichen Tag !
Eure Eva





*der jeweilige Seitenbetreiber ist für den Inhalt verantwortlich

13.01.2018

Lohnt sich das ? In den Keller geschaut * Is it worth it ? Renovate in the basement

Lohnt es sich wirklich im Keller zu renovieren ? Es gibt doch im Haus eigentlich genug Gelegenheit, und der Keller ist kein Wohnbereich. Ich weiß, aber wir haben ein kleines Haus und wenig Platz.

Ich meine nicht das Renovieren mit Maurerkelle, Wasserrohren oder Ähnlichem um die Substanz zu erhalten und schützen. Das versteht sich ja von selbst. Renoviert Ihr auch im Keller ? Bzw. ist der Keller vor Euren Verschönerungsideen sicher ?

Angefangen haben wir mit dem Heizungskeller als kurz nach dem Hauskauf eine Gasheizung eingebaut wurde. Der Keller im Urzustand 1916 besteht aus abbröckelndem Putz und gerissenem Estrich, alten Gußeisenfenstern. Alles nicht zeitgemäß und über die Energiebilanz so eines Kellers denke ich bevorzugt gar nicht erst nach. Man muß es lieben oder lassen.

Nach dem Heizungskeller haben wir den Berich der Kellertreppe aufgehübscht - zu dem Zeitpunkt, als der Onlineshop in den Anbau gezogen ist. Ich wollte nicht durch einen gammeligen Kelleraufgang zur Arbeit gehen.

Gestern und heute hat der Raum ein Makeover bekommen und gefällt mir wieder richtig gut. Die große "Stalltür" die zum Anbau öffnet ist nun lichtgrau statt dunkelgrün und passt klasse zum Rest.









Mit dem Wäscheraum sind wir schon länger fertig.

Aufgehübscht wurde der Boden mit Tonfliesen
die Eisenträger sind mit Rostumwandler & weißem Hammerschlaglack gestrichen
die Wände sind verputzt und gekalkt
die Tür ist im Orginalzustand
zu sehen ist das alles hier: schöner Wäschewaschen 




Ich finde es lohnt sich. Gut, vielleicht nicht immer. Wenn man in einem riesigen Haus wohnt, und mehr Zimmer als Nutzungsmöglichkeiten hat, scherten einen eine verlassene Ecke wie der Weg zum Keller oder die Kellerräume sicher herzlich wenig.

Wir aber wohnen in einem kleinen alten Haus. Platz ist Luxus und eher wenig vorhanden.

Zur Zeit des Hausbaus 1916 war das Bauen teuer und vielleicht hatten die Bauherren auch andere Vorstellungen von dem, was Wichtig ist. Stauraum war es definitiv nicht. Was man so hatte, passte in ein paar Schränke, und der größte Raum im Haus hat noch heute 16m².

Später kam ein langer Anbau für das Geschäft hinzu. Ein kleines unglamuröses Fischgeschäft auf dem Dorf. Kleiner Raum mit kleinem Fenster & kleiner Tür auf den Hof. Wasserbecken für Karpfen und Ale mit Holzdeckel, einen Eisraum, eine Garage und ein Plumpsklo und Fertig.

Über diesen Räumen gab es nun Platz für eine riesige 24m² große neue Stube.

Mit den Raumgrößen haben wir noch heute Spaß, weil große Möbel nicht hineinpassen. Zusammenlegen der Räume geht auch nicht, weil dann einfach Zimmer fehlen. Also versuchen wir dem Haus Platz abzuringen wo es nur geht.

Und deshalb ist sogar das kleine Räumchen zwischen den Keller und Anbau ein kleiner schön hergerichteter Raum. Es sind nich einmal 2m², aber wir haben dort eine wandfüllende Gaderobe, ein paar kleinen Ablagen, Deckenlämpchen und ein Fenster zum Kohleschuppen. Der Boden ist mit 3 großen Kokosfußmatten fast vollflächig belegt.



Hier ist Platz für ein paar Schuhe und an der Gaderobe für unzählige Jacken. Vor vielen Jahren haben wir den renoviert. Herr Seidenfein hat die Decke ein bischen abgehängt, weil einem immer die Brösel von der Treppe zum Wohnzimmer vollgerieselt haben. Nun war auch gleich Platz für kleine Einbaulampen. Die Wände sind geweißt, die Mauersockel sind von Putzflatschen befreit und gebürstet. Die Holzseitenwand zum Kellerabgang ist isoliert und verkleidet.




Die Wände habe ich heute nochmal nachgeweißt. Das Fenster habe ich gestern lackiert, die große alte Holztür zum Anbau ist heute fertig geworden. Alles wirkt hell und freundlich und ist damit ein kleiner schöner Zugewinn für das Haus.

und irgendwann ... hätte ich so gern einen richtigen Vorratskeller. Den gibt schon, aber der Putz bröselt von den Wänden, die Eisenträger sind rostig, und der Estrich ist gerissen. Ihr ahnt es sicher. Ich habe schon wieder eine Idee


Wie macht Ihr das ? Ist Euer Keller renoviert ?
Würde mich sehr interessieren, wie Ihr das so macht.

Bei der lieben Waldstrumpf war ich schon schauen: Einmal in den Keller bitte


Liebe Grüße aus dem Keller !
Eure Eva






12.01.2018

Lichtgrau aufgefrischt * refreshed light gray




Nach einer ausgiebigen Urlaubspause bin ich offenbar mit einem herrlichen Energieüberschuß ins neue Jahr gestartet. Angefangen hat es ganz harmlos mit der Idee, das Bad etwas heller zu bekommen, und zu streichen.
 
Zwischenstand: ich renoviere mich gemächlich durchs Haus. Keine großen Umbauten, sondern kleine Ausbesserungen, Lampen umhängen oder neu kaufen, aufräumen, und ein vorgezogener kleiner Frühlingsputz.

Heute zeige ich Euch, was mir gestern spontan eingefallen ist. Weil unsere Waschmaschine kaputt war, mußte ich die "Zuwegung" in den Keller von mehreren Jackengenerationen an der Kellergaderobe befreien, eine Parade von Schuhen wegräumen und den hereingeschleppten Kies vom Hof entfernen.






Herumstehende bzw. zwischengelagerte Schraubenzieher, Handschuhe und Gartenscheren sind inzwischen wieder an ihrem Platz und schon ...

... fällt mir auf, das es immer so schön aufgeräumt sein soll. 
... und das das Fenster zum Kohleschuppen mir in dunkelgrüner Lasur gar nicht mehr gefällt


Wie wäre wohl fröhliches lichtgrau ???
Super, finde ich




Da wir Renovierungsmaterial horten, habe ich mehrere Farbeimer zur Auswahl, und das ist auch gut so, denn eine Dose lichtgrau erstrahlt nach dem Öffnen in herrlichem Poolblaugrün. OK, das geht nicht. Nach dem Umrühren ist die Farbe dann zwar irgendwie grau, aber deckt dafür überhaupt nicht.

Die zweite Dose ist da schon besser - der Rest reicht locker für das kleine Fenster.  



Da der Ausblick in den Kohleschuppen momentan durch überbordende Unordnung eher semi-optimal ist, mußte ich mir etwas einfallen lassen.

Eigentlich wollte ich so ein hübsches Eisblumenmuster aus der Sprühdose haben, da das aber nur bei Raumtemperatur von 20°C klappt und im Schuppen kuschelige 2°C sind, ist ein sehr eigener Milchglaseffekt entstanden







Das ist nicht perfekt, aber immerhin kommt Licht herein und das ganze funktioniert wie ein Weichzeichner. Der Raum hat deutlich gewonnen. Und wenn ich im Sommer den Schuppen entstaubt und aufgeräumt habe, putze ich die Schicht einfach wieder weg und kann dann von drinnen unsere Holzvorräte bewundern.






So und nun habe ich noch eine Verabredung mit der Kellertür, denn
... dunkelgrün zu dem hellgrauen Fenster sieht ja auch nicht aus


Ziehen bei Euch Renovierungen manchmal auch ungeahnte Kreise, wie ein Kieselstein, den man ins Wasser wirft ?






Liebe Grüße, 
heute einmal insbesondere an alle, die quasi ständig mit einem Malerpinsel unterwegs sind
macht es Euch schön ! 

Eure Eva